Heuschnupfen
Warum ein harmloses "Hatschi" zum Crash führen kann
Endlich Frühling! Für Allergiker ein Graus. Denn jetzt steht die Heuschnupfenzeit wieder vor der Tür und mit ihr ständige Niesattacken und tränende Augen. Andauerndes Niesen behindert besonders Autofahrer in ihrer Konzentration. Und sogar Medikamente gegen den Heuschnupfen haben es in sich!
Heuschnupfen-Medikamente können das Reaktionsvermögen stark beeinträchtigen und die Fahrtüchtigkeit herabsetzen. Vorsicht ist bei kortisonhaltigen Arzneien geboten.
Vorsicht!
Haben Sie einen Unfall verursacht und standen dabei unter dem Einfluss von Nebenwirkungen Ihrer Medikamente, können Ihnen die Gerichte einen höheren Haftungsanteil unterstellen. Autofahrer, die regelmäßig an starken Allergien leiden und die Nebenwirkungen ihrer Arzneien ignorieren, müssen im schlimmsten Fall mit dem Verlust ihres Kaskoversicherungsschutzes rechnen und ihren Schaden selber tragen.
Unsere Tipps - Beipackzettel
Lesen Sie den Beipackzettel sorgfältig durch, ob Ihr Medikament Nebenwirkungen hat, die die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen können. - Nachfragen
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sie kennen auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneien und können Sie am besten beraten. - Pollenfilter
Bauen Sie in Ihrem Fahrzeug einen Pollenfilter ein. Wechseln Sie ihn regelmäßig aus. - Fenster schließen
Vermeiden Sie während der Fahrt den Kontakt zu Pollen. Halten Sie deshalb Fenster und Schiebedach geschlossen. - Verfallsdatum
Achten Sie auf das Verfallsdatum der Medikamente. - Starker Pollenflug
Lassen Sie bei starkem Pollenflug das Auto lieber stehen.
